Diese Frage haben wir beim Faschingsgottesdienst beantwortet, natürlich musikalisch.
Eine Polonaise durch die Kirche zu dem bekannten Kinderlied haben wir getanzt und am Ende standen Kinder, Eltern, das Team und die Pastorin am Altar. Tanzen, singen und Spaß haben – ob das in der Kirche erlaubt sei? Immerhin ist das doch ein Gottesdienst, eine ernste Sache. Eine gute Frage, die die Teamerin stellt. Ein Blick in die Bibel zeigt: doch, das geht. Auch der legendäre König David freute sich und tanzte vor der Bundeslade, Trauer und Freude, Ernst und Tanz, das hat alles einen Platz bei Gott, auch in der Kirche.
Und nicht zuletzt hat auch Jesus mit den Menschen gefeiert, zuletzt am Abend, bevor er gestorben ist. Daran erinnert das Abendmahl.
Das Abendmahl haben wir im Gottesdienst auch miteinander gefeiert, kindgerecht mit Weintrauben und Fladenbrot. Ein wenig anders also. Ein Glück, dass so viele Kinder vorne standen.
So brachten Engel und Feen, Tiger und Piraten, Batman und Schmetterlinge die Schalen in die Bankreihen. Alle bekamen eine Traube, manche auch zwei, und ein Stück Brot.
Eine gute Stärkung, denn nach dem Segen ging es gleich weiter mit dem großen Schwungtuch, Dosenwerfen und Tanzen.
Wetten, dass die Pastorin in der Nacht gut geschlafen hat?
;-)